01.10.2013 - Sturmfolgen  
     
  Gestern Nacht fegten Stuerme mit ohrenbetaeubendem Laerm und Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h ueber unserem Dach hinweg. Selbiges klapperte wie wild; wir fragten uns, ob die laveden australischen Standardfenster dem Sturm standhalten wuerden.

Gegen 1 Uhr morgens wollten wir nach unten ins Arbeitszimmer fluechten, stellten jedoch fest, dass es dort weder leiser noch gefuehlt sicherer war. Der Sturm drueckte heftig durch die mangelhaft (oder korrekter gesagt gar nicht) abgedichtete Hauseingangstuer; wir verkrochen uns oben wieder in unserem Bett.

Heute Morgen war alles vorbei. Kein sichtbarer Schaden am Haus war entstanden. Lediglich die Lampen an der Dunstabzugshaube funktionieren nicht mehr (wir fragen uns allerdings, ob da ein direkter Zusammenhang bestehen kann). Auf der Strasse sieht es jedoch furchterregend aus: umgestuertzte Baeume und abgebrochene Aeste ueberall. Auf Hochspannungsleitungen gefallene Aeste legten die Elektrizitaetsversorgung in Altona teilweise lahm.

Selbst wenn die Sturmschaeden relativ gering waren, haben wir nun ein gutes Gefuehl dafuer, wie ein Zyklon (aehnlich dem 2011 in Queensland wuetenden Yasi) sich in einem australischen (Karten)Haus anfuehlen muss.
 
 
Abgebrochene Baumkrone direkt vor dem Eingang zu unserem Haus